Corazón & Kultur ArbeiterInnen Verlag
Ein Interview über »Techno with Attitude«
Das Gespräch mit einem Mitglied des Kollektivs Corazón führte Andreas Leibl.
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Wer ist Corazón? Wer verbirgt sich hinter dem Gruppennamen?
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C:
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Corazón ist eine Gruppe von Leuten, die zusammen Musik machen. Wir wollen Corazón nicht so sehr über eine personelle Besetzung definieren, wie das bei Bands üblich ist (Susanne spielt Gitarre, Jochen Bass usw.), sondern eher über eine Arbeitsweise, die mit digitaler Sequencersoftware und mit Sampling zu tun hat. Die Personen wollen wir dabei nicht so sehr in den Vordergrund stellen. Es ist auch nicht so, daß immer die gleiche Gruppe von Leuten jedes Stück macht, sondern die Stücke entstehen teilweise in unterschiedlichen personellen Konstellationen und werden trotzdem unter einem Label zusammengefaßt .
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S:
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Eure Platten erscheinen beim Kultur ArbeiterInnen Verlag. Der Name hört sich an, als ob sich mehr als »nur« Euer eigenes Label dahinter verbirgt. Welche Philosophie steckt hinter dieser Organisation?
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Wir haben bewußt das Etikett Kultur ArbeiterInnen Verlag gewählt, um darauf alles Mögliche machen zu können. Ein Schwerpunkt ist natürlich die Produktion von Tonträgern; eine andere Sache, die wir vor zwei Jahren gemacht haben, war ein Kongreß im Kunstverein anläßlich des 50. Jahrestags des 8. Mai, wo verschiedene Formen von Nationalismus diskutiert wurden. Genauso soll es möglich sein, Bücher wissenschaftlicher oder literarischer Art auf KAV zu veröffentlichen. Wir wollten eine Plattform wählen, die möglichst offen ist im Bereich kultureller und sozialer Aktivitäten.
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S:
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Wie werden die Produkte des Kultur ArbeiterInnen Verlags vertrieben?
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C:
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Der Vertriebsweg ist von Produkt zu Produkt unterschiedlich. Wir haben angefangen, die »Scheiß-Autoreferentialität« selbst zu vertreiben, und nach ein paar Monaten, als sich relativ viel Presse eingestellt hat, hat uns jemand von Buback angesprochen und es geschafft, sie in den Indigo-Katalog reinzukriegen. Die 12" danach ist im Eigenvertrieb erschienen, weil Indigo meinte, Techno sei für sie ein rotes Tuch.
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Eure CD trägt die Katalognr. kav 1, die Maxi »Klammer auf die Tat spricht Klammer zu lauter als Worte« die Nr. kav 3. Was erhielt eigentlich die Nr. kav 2?
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C:
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kav 2 war der Kongreß. Wir wollten die Aktivitäten - so unterschiedlich sie auch sein mögen - in einer Liste durchnummerierter Etiketten zusammenfassen.
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Mir fällt dabei spontan das englische Factory Label ein, wo Events, Videos und sogar der Hazienda-Club mit Katalognummern versehen wurden.
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Ja, der Factory Katalog hat uns auch immer gut gefallen und stand hier auch Pate.
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Eure erste CD enthielt ausschließlich Coverversionen. Was war der Anlaß, auf Eurem Erstling nur Coverversionen zu veröffentlichen?
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C:
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Das hat mit der Idee zu tun, sich nicht so sehr über Autorschaft oder über die eigene Person als KünstlerIn zu definieren, was ja eher der Ansatz der SongwriterIn ist, die ihre Sichtweise der Wirklichkeit in Liedern komprimiert. Uns hat eher die Frage interessiert, was man mit »fremdem« Material anfangen kann. Wie kann man es heute einsetzen, da ganz andere politische, technologische, ökonomische und ästhetische Rahmenbedingungen vorliegen als zum Zeitpunkt der Entstehung der Songs?
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S:
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Nach welchen Gesichtspunkten habt Ihr die Stücke, allesamt deutschsprachig, aber aus unterschiedlichen Epochen, ausgewählt?
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C:
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Wir denken, daß die einzelnen Stücke verschiedene Momente der jeweiligen Epoche exemplarisch erzählen und ziemlich gut auf den Punkt bringen. »Sag mir wo du stehst« stammt aus einer Zeit der DDR-Kultur, die vom Aufbau des Sozialismus geprägt war, und man hört in diesem Stück auch diesen damals noch ungebrochenen Optimismus. »Macht kaputt was euch kaputt macht« bringt die Politisierung der Nachkriegs-BRD von APO und Studentenbewegung `68 bis hin zur Hausbesetzerszene in den späten 70ern gut auf den Punkt, als dieser Spruch auf jeder Hauswand zu lesen war. »Kaltes klares Wasser« ist ein Stück, das gut die Reaktion in Deutschland auf Punk und New Wave wiedergibt. »Parkplatz von Eden« steht für die Gegenwart, wo viele Bands in Deutschland auf Folk, Rock und Alternative Rock reagieren. Wir haben die Stücke ausgewählt, weil sie Aspekte der jeweiligen Zeit paradigmatisch verkörpern.
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S:
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Gibt es eine Linie zwischen den von Euch gecoverten Ton, Steine, Scherben, die ja in den 70ern Aushängeschild linker Kultur waren und Corazón? Seht Ihr Euch als Sprachrohr der neuen Linken?
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C:
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»Sprachrohr der neuen Linken« hört sich etwas großspurig an, oder? Tatsache ist, daß uns die kulturelle Arbeit mancher 70er-Jahre Linker gut gefällt und richtig erscheint. So unterschiedlicher Leute wie Ton Steine Scherben oder Jörg Immendorff. (Lacht.) Wir denken, daß es da Aspekte gab, auf die heute zurückzugreifen Sinn macht.
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S:
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Eure beiden 12"s, die nach der CD erschienen, sind technonah, und Ihr verzichtet bis auf die Titelzeilen ganz auf Worte. Wie kam es zu dem Richtungswechsel?
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C:
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Wir wollten nicht noch mal Coverversionen aufnehmen und hatten nun das »Problem«, daß wir nun doch »eigene« Tracks machen mußten, obwohl wir dazu eigentlich überhaupt keine Lust hatten. (Lacht.) Wir haben uns einerseits sehr für die musikalischen Aspekte von Drum & Bass, Electro, Techno und House interessiert, aber andererseits hatten wir den Eindruck, daß sich viele Tracks auch in der Vielfalt und der Geilheit der technischen Möglichkeiten verlieren. »Das Leben ist zu kurz, um sich mit Belanglosigkeiten wie Instrumentalmusik zu beschäftigen.«, hieß es mal bei Corazón. Wo soziale und politische Momente oft komplett ausgeblendet sind. Dem wollten wir irgendwas entgegensetzen. Da ist es natürlich naheliegend, an Sprache zu denken. Dann merkst Du aber auch relativ schnell, daß die herkömmliche Textstruktur, die sich aus Strophe und Refrain zusammensetzt, und die sich ja auch auf unserer ersten CD noch findet, zu Drum & Bass oder Techno überhaupt nicht paßt. Wir wollten auch keine Hierarchie entstehen lassen, in der sich die Musik dem Text unterordnen muß. So ist ein Umgang mit Sprache entstanden, der immer reduzierter wurde. Bis schließlich nur noch einzelne Wortfetzen übrig blieben wie »Offene Grenzen« oder »Die Tat spricht lauter als Worte«. Und die haben wir versucht, auch musikalisch und rhythmisch nutzbar zu machen. Wie z.B. das »La-La-La-La-La- Lauter als Worte« quasi als Percussioninstrument stakkatomäßig Synkopen setzt. Kennt man ja von Tracks wie »House Nation«. Aber hier gibt es natürlich eine Parallele zu Praxen linker Bewegungen. Diese Sloganhaftigkeit der Lyrics entspricht natürlich der Parolenpolitik, wie sie mit Spraydosen auf Demo-Transparenten oder Häuserwänden stattfindet. Dort muß man sich aus komplett anderen Gründen absolut reduzieren, denn es ist nur Platz da für einen Slogan oder einen Imperativ.
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S:
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Könnt Ihr Euch vorstellen, daß Corazóns Platten auf Technoparties oder Megaraves laufen?
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Warum nicht? Aber das müßtest Du die DJs fragen, die da auflegen.
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S:
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Haben Corazón Kontakt zu anderen deutschen Bands? Gibt es Kollaborationen oder Nebenprojekte?
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»Scheiß-Autoreferentialität« und »Klammer auf die Tat spricht Klammer zu lauter als Worte« wurden bei Ata Tak in Düsseldorf aufgenommen und von Pyrolator produziert. »Offene Grenzen« dagegen haben wir in unserem Studio aufgenommen, und wir sind mit dem Mix so zufrieden, daß wir diesmal nicht mehr in ein anderes Studio gegangen sind, um ihn zu überarbeiten. Die einzelnen MusikerInnen machen sonst auch noch andere Sachen, aber da wir die Personen ja nicht so fokussieren wollen, möchten wir darüber jetzt lieber nicht reden.
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S:
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Sind Corazón die deutschen Residents, die ihre Identität nicht preisgeben wollen?
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C:
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Nein, wir haben kein Interesse an so einem albernen Versteckspiel. Wie Du siehst, sitze ich Dir ja auch unmaskiert gegenüber. (Lacht.) Wir treten ja auch live auf. Auch das ohne Masken. Wir experimentieren gerade mit der Möglichkeit, Tracks aus verschiedenen Cycles zusammenzusetzen und diese Cycles live zu bearbeiten, indem man verschiedene Sounds herein- oder herausnimmt oder einzelne Spuren mit Effekten belegt. Frage: Ihr verwendet keine herkömmlichen Instrumente? Corazón: Nein. Wir arbeiten mit Computer, Sampler, Expandern und Mischpult.
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Ich möchte gern auf den vorhin bereits angesprochenen »Zweiten Kongreß zur Abwehr des gegenrevolutionären Übels«, den Ihr 1995 veranstaltet habt, zurückkommen. Inwiefern paßt dieser Kongreß in das Konzept von Corazón?
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C:
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Wir haben den 50. Jahrestag des 8. Mai zum Anlaß genommen, verschiedene Formen von Nationalismus zu diskutieren: auf politischer, auf gesellschaftspolitischer und auf kultureller Ebene. Ein Thema hieß z.B. »Halt`s Maul Deutschland?! - CD-Compilations seit 1989 und der Begriff der Nation«. Uns ist aufgefallen, daß in den 90ern viele CD-Compilations aus Deutschland sich im Titel in irgendeiner Form auf Begriffe wie das Eigene, Identität, Heimat oder Nation beziehen: »Krauts with Attitude, German Hip Hop Vol. 1«, »Festival der Volxmusik«, »Eine eigene Gesellschaft mit eigener Moral«, »Berlin 1992, auferstanden aus Ruinen«, »Kill the Nation with a Groove«, »That's Real Underground, 100% German Hip Hop«, »Sturm & Twang! A Private Collection of German Underground Pop«, »Wo ist zu Hause, Mama?«, um nur ein paar zu nennen. Wir haben diskutiert, in welchem Zusammenhang das steht, denn es ist schon auffällig, daß das seit 1990 passiert, seit Groß-Deutschland wieder existiert, während diese Dinge in den 15 Jahren vorher keine Rolle gespielt haben und nicht thematisiert wurden. Wir wollten sehen, in was für ein Verhältnis sich Aktive der Gegen- und Subkultur zu Begriffen wie Heimat, Nation usw. setzen. Auf diesen CDs finden sich ja nicht irgendwelche Bands, sondern teilweise solche mit einem erklärten politischen Anspruch und einem sicher nicht unreflektierten Verhältnis zu Nation oder Deutschland. Könnte man zumindest vermuten.
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Ich habe den Gebrauch des Begriffes Nation in diesen Titeln eher ironisch aufgefaßt.
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Nicht ganz. Es fällt ja auf, daß die Titel dieser Compilations nicht musikalische Qualitäten oder sonstige Eigenschaften benutzen, um auf die CDs hinzuweisen oder Gemeinsamkeiten der Bands herauszustellen. Sondern es muß unbedingt ädas Deutsche« sein. Warum? Im übrigen stellt sich die Frage, ob und wie solche ironischen Brechungen funktionieren können oder nicht. Genau darüber haben wir bei der Veranstaltung gestritten. Ob es zum Beispiel möglich ist, den Namen eines Rap-Acts aus L.A., »Niggers with Attitude«, zu importieren, das Subjekt Niggers durch Krauts zu ersetzen, ironische Brechung, zwinker-zwinker, und fertig ist der deutsche Hip Hop-Sampler »Krauts with Attitude«. Das ist nicht so unproblematisch.
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Mich erinnert das an die Industrialszene, in der es Ende der 70er/Anfang der 80er hip war, mit dem Begriff »Faschismus« ironisch umzugehen. Mit der Zeit entwickelte sich aber eine Subszene, in der unverhohlen rechtes Gedankengut verbreitet wurde.
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C:
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Richtig, in der Dark Wave- und Gothic Rock-Szene. Das hat überhaupt nichts mehr zu tun mit Bands wie Throbbing Gristle, die zwar auch mit faschistischen Gesten operierten, aber eben mit dem expliziten Ziel, Macht, Autoritäten und Hierarchien zu problematisieren und auf die sublimen Formen von Herrschaft hinzuweisen, die den Alltag durchdringen.
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Welche Projekte habt ihr für die Zukunft geplant? Wird ein Album von Corazón erscheinen?
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Uns interessiert momentan mehr das Medium Maxi-Single, weil es ein schnelles Medium ist, das weniger Vorlauf braucht als ein Album. Man kann so schneller reagieren.
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Mich würde abschließend noch interessieren, nach welchen Gesichtspunkten ihr Euren Namen Corazón, was auf spanisch »Herz« bedeutet, ausgewählt habt.
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C:
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Wir haben ja leider schon deutschsprachige Texte! Da sollte wenigstens der Name anderssprachig sein. 99% aller deutschen Bands haben deutsche oder englische Namen. Das muß doch nicht sein!
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Vielen Dank für das Gespräch.
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